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  • Tizia Doriye

Mkomazi National Park? Wo ist der denn?

Diese Frage stellen Sie sich wahrscheinlich, denn nur wenige Menschen kennen diesen Park. In diesem Artikel erfahren Sie, warum dieser Park einen Besuch wert ist, auch wenn er nicht so berühmt ist wie seine Pendants im Norden Tansanias, wie der Serengeti-Nationalpark, der Ngorongoro-Krater, Tarangire oder Lake Manyara. Auch wenn er weniger bekannt ist, ist er genauso atemberaubend.

Im Juni hatten wir das Glück, das Mkomazi View Camp kennen zu lernen. Um etwas mehr Zeit für den Park zu haben, reisten wir bereits am Vortag in der African View Lodge, in der Nähe von Arusha an und nahmen an einer sehr interessanten Tagestour durch Dörfer und den örtlichen Wald teil. Dort erfuhren wir viel über das ländliche Leben, die Entwicklung von der Kaffeebohne zum beliebten Getränk Kaffee, wanderten durch den Usa River Spring Forest und sahen auch einige schwarze und weiße Colobus-Affen durch die Baumkronen springen.


Am nächsten Morgen holte uns unser Safari-Guide an unserer Unterkunft ab, und zur Mittagszeit waren wir bereits am Parkeingang. Dann starteten wir die Pirschfahrt durch den Park, bei der wir vor allem viele verschiedene Vogelarten, wie Lilienbrust-Walzen, Braunadler, Reiher, Gelbschnabel-Hornvögel und viele mehr in ihrer natürlichen Umgebung beobachten konnten. Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis.

Am Nachmittag fuhren wir zum Nashorn-Schutzgebiet im Park. Diese Auffang-station mit Zuchtprogramm wird von der Leonardi Di Caprio Foundation unterstützt.

Wir stiegen in einen offenen Safari-Jeep um und fuhren mit dem Ranger in das abgegrenzte Gebiet. Das erste Tier, dem wir begegneten, war Jabu, geboren und aufgewachsen in einem Zoo, er ist an die Nähe von Menschen gewöhnt und ließ sich von uns nicht stören.

Wir konnten beobachten, wie er an langen Akaziendornen kaute. Er kam so nahe an unseren Jeep heran, dass wir ihn hätten berühren können. Ein sehr beeindruckendes Ereignis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Das zweite Nashorn, das wir beobachteten, ist im Mkomazi-Nationalpark geboren und aufgewachsen und war daher eher skeptisch und scheu, als wir auftauchten. Daher beobachteten wir es nur aus der Ferne.


Auf dem Rückweg in der Abenddämmerung sahen wir noch eine kleine Elefantenfamilie.

Mit einem Drink am Lagerfeuer, einem leckeren Abendessen und schließlich einer erholsamen Nacht in den geräumigen begehbaren Zelten starteten wir am nächsten Tag nur mit einem Kaffee auf unsere morgendliche Pirschfahrt.


Wir konnten eine Menge Tiere sehen: Giraffen, Zebras, Kudus, schließlich sogar eine Löwin mit ihren Jungen. Und immer mehr Elefanten. Am Staudamm war eine ganze Herde gerade mit dem Trinken fertig und machte sich auf den Rückweg ins Dickicht. Flusspferde, Büffel, Geier und viele weitere Tiere machten den Morgen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Rückweg zum Camp und auch die Tiere verschwanden nach und nach im Dickicht des Mkomazi-Nationalparks.


Fazit: Ein Besuch im Mkomazi-Nationalpark ist ein großartiges Erlebnis, wenn man einen Nationalpark besuchen möchte, der nicht so stark von Touristen frequentiert wird. Sie werden das Gefühl haben, allein im Park zu sein und können vor allem Nashörner aus nächster Nähe erleben. Außerdem lässt sich eine Safari mit Übernachtung im Mkomazi View Camp perfekt in eine Rundreise durch Tansania integrieren.


Sie sind neugierig geworden und möchten gerne mehr Informationen haben?

Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns noch heute, um Ihren unvergesslichen Urlaub in Tansania zu planen!


Unser besonderer Dank gilt Jens Dämming und seinen Teams in der African View Lodge und im Mkomazi View Camp für die Organisation dieser besonderen Reisen.

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